Was ist FSR?

Faszien - Stress - Release

FSR - ist eine hochwirksame Entspannungsmethode 

FSR - löst auf sanfte Art Stress, Verspannungen, Schmerzen und Ängste durch Zittern auf 

FSR - sind einfache Körperübungen, durch die ein unwillkürliches Faszien-und Muskelzittern hervorgerufen wird. Überschüssige Energie wird abgebaut. Entspannung stellt sich ein.

 

Was ist FSR? 

Faszien-Stress-Release - FSR ist eine ganzheitliche Entspannungsmethode zur Reduktion und zum Abbau von Stress, Spannung und Schmerzen. Sie beruht auf dem Prinzip der körpereigenen Selbstregulation: dem neurogenen Zittern. Dieser Vorgang ist in seinem Ursprung eine sehr alte biologische Schutzfunktion. 

Unser Körper besitzt die Fähigkeit des unwillkürlichen Zitterns. Neurologische und physiologische Prozesse des menschlichen Körpers lösen diese Stressenergie aus. Sie wird vor allem in den Faszien gespeichert, dem Bindegewebe, das den gesamten Körper durchzieht. 

Der Schlüssel zu dieser sehr einfachen Entspannungstechnik ist das unwillkürliche Körperzittern. Stress und viele dadurch ausgelöste Reaktionen werden so einfach abgeschüttelt. Die Faszien werden auf diese Weise spontan entladen – ohne große Anstrengung. Das Zittern ist das A und O für den Stressabbau. 

FSR ist Hilfe zur Selbsthilfe. Sie können FSR jederzeit und ohne fremde Hilfe selbst anwenden, bei körperlichen Einschränkungen sollten Sie aber Ihren Arzt fragen, ob etwas gegen die Übungen spricht.

Chronischer Stress, dauerhafte Spannungszustände, anhaltende Ängste und auch traumatische Erfahrungen hinterlassen Spuren in unserem Leben. Da sie in unserem Körper gespeichert sind, können sie negative Auswirkungen auf alle unsere Lebensbereiche haben und Schäden bewirken. Manchmal bemerken wir dies, indem wir Spannungen im Körper und im Geist wahrnehmen: muskuläre Verspannungen in Form von Rücken-, Bauch- oder Kopfschmerzen, nächtliches Knirschen mit den Zähnen, Schlafstörungen oder auch ein Gefühl von innerer Unruhe, Gereiztheit oder Angst. Manchmal verändert sich, schleichend und fast unbemerkt, auch unser soziales Verhalten. Wir sind erschöpft, kommen nicht mehr auf die Beine oder ziehen uns ganz von anderen Menschen und Aktivitäten zurück. Nichts macht mehr Freude, Lebendigkeit und Kreativität gehen immer mehr verloren. 

Durch FSR wird unsere Fähigkeit zu zittern aktiviert. Dadurch breitet sich eine tiefe Entspannung in uns aus (Lebens-) Energie, die lange in uns festgesteckt hat, wird freigesetzt Der ganze Körper kommt dabei in Bewegung. Durch das Zittern wird die überschüssige Stress- und Belastungsenergie, die in Faszien und in Muskeln gespeichert wird, automatisch gelöst. Der Körper regeneriert sich.

FSR besteht aus leichten Übungen. Einfache, gezielte Dehnungen rufen auf sanfte Weise das unwillkürliche Faszien- und Muskelzittern hervor. Die Übungen werden im Stehen und im Liegen durchgeführt. Tiefliegende fasziale und muskuläre Verspannungen und Verhärtungen werden wie von selbst im Körper aufgelöst. 

Der Körper bewegt sich einfach, ohne dass ich dafür aktiv Energie aufbringen muss, Entspannung stellt sich ein – wie von selbst. Das erleben Menschen als ungemein wohltuend. Ich muss mich nicht anstrengen, ich werde bewegt und erhalte Entspannung. 

Jede stressige Erfahrung löst bei uns Menschen automatisch und unwillkürlich das genetisch festgelegte Stress-Reaktionsmuster aus. Faszien und Muskeln ziehen sich spontan zusammen, um den Körper wie in einen Kokon einzuhüllen. Damit ist vor allem die Region des Unterbauches vor Verletzungen geschützt. Die Psoas-Muskeln, auch die Hüftbeuger oder Lendenmuskulatur genannt, ziehen sich zusammen. Was aber passiert dann mit der aufgebauten Energie? 
Normalerweise kommt der Ko
̈rper wieder in seinen sicheren Entspannungszustand zurück, wenn die Gefahr vorüber ist. 
Wenn ich weder gekä
mpft habe noch geflohen bin und auch mal wieder keinen Sport gemacht habe, führt der ganz normale Alltagsstress zu einem regelrechten Energiestau im Körper. Die Folge ist ein sehr unerfreuliches Gefühl: Ich kann mich nicht bewegen, weil die bereitgestellte Energie im Körper geblieben ist. Unsere Faszien und Muskeln speichern sie, solange sie Platz für die Energie haben. Wenn der Speicher voll ist, kommt es zur Selbstentladung, wie bei einer bis zum Anschlag gespannten Sprungfeder. Der Körper fängt einfach an zu zittern – er bewegt sich wie von selbst. Meine Knie schlottern vor lauter Stress, Aufregung oder Angst. Nach einer gewissen Zeit nimmt das Zittern ab, und der Körper beruhigt sich wieder. Alle Alarmsysteme regulieren sich runter Sie kommen in ihren ursprünglichen Ruhezustand zurück. Die Gefahr ist vorbei. Nun erholt sich unser Körper, und wir kommen wieder in ein gesundes Gleichgewicht zurück. 

Das ist unser genetisch festgelegter Selbstregulationsmechanismus. Wir Menschen müssen das Zittern nicht lernen. Das ist die dem Körper innewohnende Fähigkeit, unser System auszubalancieren. Nach einiger Zeit löst das Zittern die individuellen Stressmuster auf, und stressbedingte Symptome können sich auflösen. 

Viele Menschen berichten, dass sie nach dem Zittern das Gefühl haben, der Körper sei neu justiert, sie gehen wieder aufrechter durchs Leben, sind beweglicher und insgesamt lebendiger, ausgeglichener.